Fakten und Daten

 
An dieser Stelle möchten wir Sie näher über unsere Deponie informieren. 

Allgemeines
Standort ca. 2,5 km nordöstlich der Stadt Gardelegen
Flächenbedarf gesamte Deponiefläche (drei Bauabschnitte) ca. 24 Hektar, mit Gehölzgürtel ca. 50 Hektar
erster Bauabschnitt: mit Randwall und Betriebsweg ca. 5,3 Hektar, Einlagerungsfläche ca. 4,2 Hektar
Deponievolumen bei einer Einbauhöhe von ca. 15 m:
 - erster Bauabschnitt:ca. 340.000 m³
 - zweiter/dritter Bauabschnitt: ca. 1.540.000 m³
Reichdauer bei derzeitigem Abfallaufkommen und nur aus dem Altmarkkreis Salzwedel (mit mechanisch-biologischer Vorbehandlung):
 - erster Bauabschnitt: 14 Jahre - bis 2020
Weiterbetrieb
ab 2005
Ab 2005 bleibt unsere Deponie eine von insgesamt 4 Deponien im Land Sachsen-Anhalt.

Geschichte der Deponie
1986 Standortsuche
1987 Erste Planung
1988 Standortgenehmigung
1989 Beginn vorbereitender Arbeiten
1990 Vorplanung nach bundesdeutschem Recht
1991 Genehmigungsplanung und 1. Ausschreibung
1992 Änderungsplanung und 2. Ausschreibung auf der Grundlage des Genehmigungsbescheides vom 22. Juli 1992 gemäß § 9a AbfG
1993 März: Auftragsvergabe an HOCHTIEF Magdeburg
April: Beginn der Bauarbeiten
September: Fertigstellung der ersten Teilfläche für die Einlagerung (ca. 7.000 m²)
1994 Mai: Technische Abnahme Baufeld West und Einlagerungsgenehmigung
September: Inbetriebnahme Sickerwasserreinigung (Übergangslösung)
Oktober: behördliche Abnahme
1995 Februar: Baubeginn Betriebs- und Werkstattgebäude sowie Schadstoffsammelstelle
Dezember: Umzug aus dem Annahme-Container in das Betriebsgebäude mit Sozialtrakt
1996 Februar: offizielle Übergabe des Betriebs- und des Werkstattgebäudes
1997 Januar: Baubeginn der Entgasungsanlage/Fertigstellung im selben Jahr
1999 Februar: Beginn der Planung für die Mechanisch-Biologische Restabfall-Behandlungsanlage (MBA)
2000 April: Antrag auf Errichtung und Betrieb der MBA
September:Genehmigungsbescheid zur Errichtung und dem Betrieb des mechanischen Teils der MBA
2003 Januar: Inbetriebnahme des mechanischen Teils der MBA
2004 Oktober: Übernahme des Deponiebetriebs am Standort Cheine bei Salzwedel (Asbestmonodeponie, Müllumladestation und Schadstoffcontainerstation)
2005 Inbetriebnahme des biologischen Teils der MBA

Technische Konzeption
Deponiebasis - Kombinationsdichtung mit mineralischer Dichtung 2,75 m und PEHD-Dichtungsbahn
- Flächenfilter zur Sammlung und Ableitung des Sickerwassers
- Sickerwasserableitung über Rohrleitung durch Böschungsfuß
Deponiekörper - überhöhter Tafelberg mit ca. 15 m Höhe
- Deponiefelder als Kassetten mit Längs- und Quergefälle
- Eingezäunter Deponiebereich mit Randbepflanzung, Wirtschaftsweg und Oberflächenentwässerung
Sickerwasserbehandlung - Sammlung im Speicherbehälter und Ableitung in Kläranlage oder Reinigung je nach Qualität und Quantität in der Sickerwasserbehandlungsanlage am Deponiestandort-
Deponiegasentsorgung - Aktive Entgasung durch Sonden, die während der Verfüllung erstellt werden und Verwertung für den Betrieb der Abluftreinigungsanlage (RTO) der MBA oder Verbrennung über Hochtemperaturfackel.
Feuchtbiotop (Versickerungsfläche) Im Nordwesten der Deponie (Fläche ca. 2.000 m²)
Rauminhalt Feuchtbereich: ca. 3.000 m³ ohne Bepflanzung (natürliche Entwicklung)
Gehölz und Sukzessionsflächen - Zufahrt - beidseitig 20 m Gehölzpflanzung
- Innerer Gehölzgürtel - 25 m breit um die gesamte Deponie (Verhinderung von Immissionen)
- Äußerer Gehölzgürtel - lose Gehölzgruppen
- Sukzessionsfläche - zwischen den Gehölzgürteln, (50 m), natürliche Entwicklung
- Baum- und Strauchbepflanzung - ca. 8.000 Stück
Müllaufkommen Die Wirtschaftlichkeit der Deponie Lindenberg wurde bei ca. 45.000 t/a in der Vorplanung ermittelt. Diese Menge setzte zur Zeit der Planung ein Einzugsgebiet von mindestens 100.000 Einwohnern voraus.
Der Altmarkkreis Salzwedel (1990) - Einwohner: 105.000
- Fläche: 2.292 km²

zur homepage